Nicht mehr auf dem Stadtplan, aber immer noch im Herzen!

 

Klein-Buchholz
ist den meisten Hannoveranern oder Bothfelder Neubürgern als Ortsname kaum noch geläufig. Dabei gehörten Klein-Buchholz, Bothfeld und Groß-Buchholz über Jahrhunderte zum Kirchspiel St.Nicolai und zur Vogtei Langenhagen. Bereits 1320 wurde Klein-Buchholz als eines der "beyden Bocholten" urkundlich erwähnt.

 

Zur Historie des Stadtteils
Aus aktuellen Karten ist der Name unseres Stadtteils verschwunden. Nur in den Grundbüchern ist für die einzelnen Flurstücke "Klein-Buchholz" weiterhin als Gemarkung benannt. 1907 wurden die umliegenden Dörfer nach Hannover eingemeindet. Damals war das "kleine" Buchholz mit 1.012  ha Fläche (und 2339 Einwohnern) zwar kleiner als das verhältnismäßig dünn besiedelte Bothfeld (1.305 ha, 1003 Bewohner), jedoch deutlich größer als das "große" Buchholz (891 ha, 2646 Einwohner).

Klein-Buchholz reichte von seinem Ortskern, den Feldern und Wiesen von der Kirche St.Nicolai über Lahe hinaus bis ins Altwarmbüchener Moor, bis nach Kirchrode hinein und die Podbielskistraße entlang stadteinwärts bis zu "Vier Grenzen".

Über die Poststraße Hannover-Celle (u.a. die heutige Podbielskistraße) und die hannoversche Stadtbahn war Klein-Buchholz schon lange verkehrsgünstig mit der Stadt und dem Umland verbunden.

Das Ende als eigenständiger Stadtteil erfolgte 1979 auf Beschluss des Rates der Stadt Hannover. Mit der Neugliederung der Stadt in 13 Bezirke wurde Klein-Buchholz zwischen den neuen Stadtbezirken Bothfeld-Vahrenheide bzw. Buchholz-Kleefeld. aufgeteilt. Im Detail wurde jene Flächen Klein-Buchholz, die nördlich der Podibielskistraße lagen, dem Stadtteil Bothfeld zugeschlagen. Die Flächen südlich der Podbielskistraße kamen zum Stadtteil Groß-Buchholz. Es regte sich damals kaum nachhaltiger Bürgerprotest. Schade. 

 

Der Verein "Tradition Klein-Buchholz e.V."
will jedoch die Identität des ursprünglichen Dorfes Klein-Buchholz bewahren und mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern Brauchtum pflegen und erhalten. In den vergangenen zehn Jahren sind viele Projekte des Vereins mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder Wirklichkeit geworden.

So wurde 2007 der Meilenstein am Gehaplatz , der letzten Ausspannstation auf dem alten Postweg nach Celle, errichtet. Zehn historische Schilder kennzeichnen heute diesen Weg.

 

Die Ziele des Vereins

  • Wiederbenennung des Stadtteils
  • Aufarbeitung der Dorfgeschichte
  • Herausgabe von Büchern und Broschüren
  • Sammlung von Gegenständen, Urkunden u.v.m. zur Dorfgeschichte
  • Planung eines Dorfmuseums
  • Beschilderung historischer Straßen, Plätze, Gebäude u.a.
  • regelmäßige Veranstaltungen
  • jährliche Wahl der "Schönen Müllerin" und des "Dorfvogtes".

 

Mitglieder erhalten das Jahresprogramm und die regekmäßigen Einladungen zugesandt. Als Interessierte können Sie das Programm in unseren Schaukästen am "Platz der Klein-Buchholzer Bürger" einsehen. Wir veranstalten im Ort gemeinsame Klönabnende, laden zu gemeinsamen Restaurantbesuchen ein, unternehmen Ausflüge und beteiligen uns aktiv an den örtlichen Veranstaltungen. Gäste sind uns jederzeit herzlich willkomenn!

 

Der Verein Traditions Klein-Buchholz e.V. ist im Jahr 2000 gegründet worden. Seitdem ist das Interesse an seinen Aktivitäten ständig gestiegen, der Verein zählt fast 500 Mitglieder.

Auch Sie sind herzlich Willkommen!

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Tradition Klein-Buchholz e.V.

Ludwig Tegtmeier (1. Vorsitzender)
Im Heidkampe 14
30659 Hannover
Tel. 0511 / 64 80 81
Fax: 0511/ 64 80 70

E-Mail: blume(at)tradition-klein-buchholz.de
Web: www.tradition-klein-buchholz.de

Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt € 6,-. Der Verein Tradition Klein-Buchholz e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und freut sich über Ihre Spende, für die Sie eine steuerlich anrechenbare Spendenquittung erhalten.